Serge Wilmes nahm am Treffen der fünf deutschsprachigen Umweltminister in Wien teil

Der Minister für Umwelt, Klima und Biodiversität, Serge Wilmes, nahm am jährlichen Treffen der fünf deutschsprachigen Umweltminister teil, das dieses Jahr vom 18. bis 19. Juni in Wien stattfand.

Auf Einladung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Klimaschutz und Umwelt, Regionen und Wasserwirtschaft der Republik Österreich, Norbert Totschnig, trafen sich der Minister Serge Wilmes, die Vizepremierministerin und Ministerin für auswärtige Angelegenheiten, Umwelt und Kultur des Fürstentums Liechtenstein, Sabine Monauni, der Bundesminister für Umwelt, Klima, Naturschutz und nukleare Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland, Carsten Schneider sowie die Direktorin des Bundesamtes für Umwelt der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Katrin Schneeberger, um sich über aktuelle Umweltfragen und die Herausforderungen der Klimapolitik auszutauschen. 

Stärkung der internationalen Zusammenarbeit

Im Mittelpunkt der Gespräche standen die internationale Zusammenarbeit im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes sowie die Vorbereitung der kommenden UN-Konferenzen zu Klima und Biodiversität. Die Teilnehmer betonten, wie wichtig eine konsequente Umsetzung der vereinbarten Ziele und eine enge Zusammenarbeit auf europäischer und internationaler Ebene seien.

Klimaschutz und Naturschutz gemeinsam voranbringen

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Themen Klimaschutz, Biodiversität und Naturschutz. Es herrschte Einigkeit darüber, dass der Übergang zur CO₂-Neutralität mit dem Ausbau erneuerbarer Energien und dem Erhalt natürlicher Lebensräume einhergehen muss. Auch die Umsetzung der EU-Verordnung zur Wiederherstellung und Erhaltung geschädigter Ökosysteme war Gegenstand der Diskussionen. 

Nachhaltige Wirtschaft: eine Chance

Darüber hinaus tauschten sich die Minister über das Thema nachhaltige Wirtschaft aus. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Bioökonomie und Maßnahmen zur Reduzierung von Kunststoffabfällen. Es wurde betont, dass nachhaltige Lösungen nicht nur dem Umwelt- und Klimaschutz dienen, sondern auch Innovation, Wertschöpfung und Beschäftigung fördern können.

Geopolitische Herausforderungen

Auch die Auswirkungen der aktuellen geopolitischen Entwicklungen auf die Umwelt- und Klimapolitik wurden thematisiert. Themen wie die Versorgung mit Rohstoffen, die für grüne Technologien unerlässlich sind, sowie die sicherheitspolitischen Folgen des Klimawandels unterstreichen die Notwendigkeit einer engen internationalen Zusammenarbeit.

„Kriege und die Energiekrise prägen heute unsere Realität und haben unmittelbare negative Auswirkungen auf die Biodiversität und die Umwelt insgesamt. Genau aus diesem Grund müssen wir gemeinsam entschlossen, solidarisch und weitsichtig handeln, um unsere natürlichen Ressourcen nachhaltig zu schützen und zu stärken“, erklärte der Minister Serge Wilmes im Rahmen dieses Austauschs.

Pressemitteliung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Biodiversität (Übertragung aus dem Französischen)