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Symbole des Staates und der Nation

Wappen Luxemburgs

Ein Artikel des 1972 zum Wappen und der Fahne Luxemburgs verabschiedeten Gesetzes befasst sich mit der Bildung einer staatlichen Heraldikkommission und deren Aufgabenbereich. Das mehrfach umgeänderte Wappen Luxemburgs fand seine endgültige Form zwischen 1235 und 1239 unter dem Grafen Heinrich V. von Luxemburg. Die gemeine Figur des Wappens zeigt einen doppelschwänzigen, goldbewehrten und -bezungten roten Löwen mit goldener Blätterkrone. Dieser befindet sich auf einem neunmal unterteilten Heroldsbild in Silber und Blau.

Nationalfeiertag

Das Feiern des Geburtstags des Staatsoberhaupts besitzt in Luxemburg eine lange Tradition. Unter der langen Herrschaft von Großherzogin Charlotte (1919-1964) fand dieses Fest an ihrem Geburtstag am 23. Januar statt. Seit 1961 wird der Nationalfeiertag aus wetterbedingten Gründen am 23. Juni begangen.

Luxemburgische Fahne

Die Farben der luxemburgischen Fahne wurden internationalen Normen entsprechend festgelegt. Um sie von der niederländischen Fahne unterscheiden zu können, hat man im Gegensatz zu deren ultramarinem Blau eine himmelblaue Farbe ausgewählt.

Fahne-Luxemburg

Nationalhymne

Die auf das Jahr 1864 zurückgehende Nationalhymne besteht aus der ersten und letzten Strophe des Liedes Ons Hémecht (Unser Heimatland). Der Text wurde von Michel Lentz verfasst und die dazugehörige Musik von Jean-Antoine Zinnen geschrieben.

 
ONS HEEMECHT
 (Luxemburgische Fassung)

Wou d’Uelzecht durech d’Wisen zéit,
Duerch d’Fielsen d’Sauer brëcht.
Wou d’Rief laanscht d’Musel dofteg bléit,
Den Himmel Wäin ons mëcht.
Dat as onst Land, fir dat mir géif,
Heinidden alles won.
Ons Heemechtsland, dat mir sou déif
An onsen Hierzer dron.
O Du do uewen, deem séng Hand
Duurch d’Welt d’Natioune leet.
Behitt Du d’Lëtzebuerger Land
Vru friemem Joch a Leed!
Du hues ons all als Kanner schon
de fräie Geescht jo gin.
Looss viru blénken d’Fräiheetssonn
déi mir sou laang gesin.

UNSER HEIMATLAND
(Deutsche Fassung)

Wo die Alzette durch die Wiesen zieht,
Durch die Felsen die Sauer bricht,
Die Rebe längs der Mosel blüht,
Der Himmel Wein verspricht:
Dort ist das Land, für dessen Ehr
Kein Opfer uns zu schwer,
Die Heimat, die als teures Gut
In unseren Herzen ruht.
O Du dort droben, dessen Hand
Den Völkern gibt Geleit,
Behüt das Luxemburger Land
Vor fremdem Joch, vor Leid!
Als Kind empfingen wir von Dir
Den freiheitlichen Sinn,
Die Freiheitssonne, unsre Zier,
Laß leuchten fernerhin!